Erlösung

Es löst Tränen aus, wenn ich an den Hoffnungsschimmer denke, der an meinem Horizont aufglimmt.
Wenn ich daran denke, dass es vielleicht eine Gruppe von lauter Menschen gibt, die so sind wie ich. Die mich als normal betrachten, mit mir sind. Mich in ihrer Mitte aufnehmen, weil sie verstehen was es mit mir auf sich hat und nicht nur akzeptieren, dass es etwas mit mir auf sich hat.

Persönlichkeitsentwicklung hin oder her, wenn man nicht weiß wer man ist und sich dadurch selbst verleugnet, sich versteckt, sich möglicherweise herab wertet, obwohl man nicht wirklich gewöhnlich oder durchschnittlich ist, sondern ganz im Gegenteil, eigentlich begabt?

Es ist als würde jemand aufhören meine mir innewohnenden Flamme löschen zu wollen und mir stattdessen den Platz zeigen, an dem sie sich entwickeln kann. Also würde jemand mir die fehlenden Puzzlestücke für das Puzzle geben, an dem ich schon immer arbeite und es nicht fertig bringe. Als würde jemand wir eine Grundlage, eine logische Erklärung dafür geben, warum ich immer ein bisschen über der Erde schwebe oder die Tür meines Kerkers öffnen.

Aber es ist auch mit Furcht verbunden. Was mache ich damit, wie gehe ich damit um? Wird durch dieses alles erschütternde Erdbeben die Kluft nicht noch viel weiter aufgerissen?
Es wird mir Stärke abverlangen, den Weg dann auch wirklich zu gehen. Mich von all den Zweifeln und Sorgen zu befreien, die Lasten hinter mir zu lassen und zu tun, wozu ich womöglich fähig bin.
25.10.08 14:50
 


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