Who is she?

Ja, es war richtig. Gefühle zulassen, Empfindlichkeit bewahren. Sie darf sich nur nicht überwältigen lassen, nicht hineinsteigern und sich nicht dahinter verstecken.

Doch sie rätselt noch, ist nicht besonders nahe an der Lösung. Wer ist sie eigentlich? Was von dem was sie so tut und macht ist wirklich sie selbst? und was ist eine Maske, eine Angewohnheit, was ist nur ein Abdruck des Musters, in das sie sich zu pressen versucht(e)?
Und was kann sie eigentlich, was will sie eigentlich? Und inwieweit strebt sie nach Idealen, die irgendetwas von dem, was ihr fehlt, in sich tragen, aber im Grunde genommen gar nicht zu ihr passen?
Wo ist es mangelndes Selbstvertrauen und wo beginnt die Talentlosigkeit?

Sie ist verwirrt und möchte wissen, mit wem sie es zu tun hat.
9.10.08 15:47


Lösung

Sie findet die Spur. Die Spur zurück dorthin, wo sie selbst zu finden ist. Ein fühlendes, sensibles und intensives Mädchen. Nicht das knallharte, abgebrühte, willige Mädchen, was sich verbiegt und verdreht in der Hoffnung dadurch zu finden was sie sich wünscht.

Sie erlaubt sich zu träumen, erlaubt sich Schwächen zu zeigen, erlaubt sich sie selbst zu sein und sich selbst lieben zu lernen, genau so.

Und dann muss sie weinen, vor Erleichterung endlich wieder zu wissen in welche Richtung sie gehen will.
21.9.08 20:46


Feminin

Eine starke Frau sein, was macht das aus?
Unabhängig von den Meinungen und Gedanken anderer zu sein, sich selbst zu lieben, nachgeben zu können,eine Meinung zu haben, das Leben zu genießen, sich hübsch machen und den Effekt genießen, sich schön zu bewegen, humorvoll, schlagfertig und gebildet zu sein, selbstständig sein, eine innere Freiheit und Leichtigkeit spüren und ausstrahlen, sich hingeben und fallen lassen können, Komplimente annehmen, Lächeln, berühren und berührt werden, eine Stimme zu haben, die gehört und geachtet wird.
21.9.08 20:01


Anstrengung

Manchmal passiert es. Einfach so. Frei und unverbindlich, nur für einen etwas längeren Moment. Kurz aufflammende Leidenschaft, Verlangen.
Was zurückbleibt sind Erinnerungen, gemischte Gefühle, Leere und manchmal Lust auf mehr.

Die junge Kaiserin sucht es.
Experimentiert, will ausprobieren, erfahren. Sich selbst und andere, Reaktionen, Beziehungen, Grenzen. Sie meint einen Weg zu kennen, einen Plan zu haben.

Doch plötzlich findet sie sich erschüttert am Rand der Straße stehen. Mit sich selbst ringend, kämpfend für etwas, für den vermeintlich richtigen Weg, der sich logisch aufbaut und doch so schwer zu beschreiten scheint.
Sie richtet alles danach aus, jede Handlung, jedes Wort, ihre Planung, ihre Gedanken, Gefühle. Eine andauernde Anstrengung.
Ist es richtig so?, fragt sie sich. Sie zweifelt. Denn oft bleibt sie ihren Plänen nicht treu, weicht vom Weg ab, muss sich zwingen einzuhalten, was sie sich selbst versprochen hat, was sie predigt. Manchmal fühlt sich sich allein und verloren. Es ist ein Mangel, der in dir selbst ist. Es ist nur ein Symptom..., sagt sie sich und kämpft, ist innerlich angespannt, versucht alte Gewohnheiten abzuwehren, sich zu verteidigen gegen Sorge und Frust.

Es läuft schief. Jede Abweichung von ihrem ausgewählten Weg bringt sie ins Straucheln, in ihrem Kopf herrscht nichts anderes mehr, sie kann nichts genießen, weil sie hohe Ansprüche an sich und ihr Handeln, an die Ergebnisse hat. Und ist sie unzufrieden weil sie zu schwach ist und zu viele Fehler macht oder weil sie sich zu hohe Ansprüche stellt? Wie behebt sie das Problem? Und ist es überhaupt der richtige Weg?
Tiefe Unsicherheit und Zweifel...ihre größten Feinde.
21.9.08 19:08


Yes, she is

Die Kaiserin urteilt nicht über andere Menschen, sie akzeptiert sie einfach, ändern kann sie sowieso nichts, nur beistehen oder helfen. Und das nur, wo es sich lohnt Kraft zu investieren.
Es steht ihr nicht zu und es bringt sie nicht weiter über die anderen nachzudenken oder sich aufzuregen.
Sie muss auch nicht gegen andere, festgeformte Meinungen ankämpfen, wenn es keinen Zweck hat, außer sich bestätigt zu fühlen.
Bestätigung kommt von ihr, das reicht.
Wenn die Bestätigung von innen ausreicht, braucht sie keine von außen mehr. Sie muss den lästigen Vergleich zwischen ihr und anderen nicht ziehen, welch eine Erlösung...

Sie ist einfach und vollkommen.
20.9.08 12:08


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